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18.07.2011

Paris

Mehr als einfach nur eine Stadt!

Vom 16.07 bis zum 18.07 verbrachten Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 10 bis 12 des SGS drei regnerische, aber trotzdem beeindruckende Tage in Paris.
Am Samstagmorgen machten sich die 33 Schülerinnen und Schüler mitsamt den Fränzösichlehrerinnen Frau Schumacher und Frau Cézard-Schweda, der Mutter einer Schülerin und einem sehr sympathischen Busfahrer auf den Weg, die Stadt der Liebe kennen zu lernen. Während der sechsstündigen Fahrt blieb es meistens sehr ruhig im Bus, da Müdigkeit selbst vor riesiger Vorfreude keinen Halt macht.

Noch ein wenig schläfrig wurden wir dann im Hotel „Le Globe“ im Stadtteil Clichy von einem sehr netten französischem Hotelbesitzer empfangen, der zunächst jedem von uns mindestens einen Kosenamen verpasste. Da wir früher als geplant eingetroffen waren, konnten wir unsere Zimmer noch nicht beziehen und machten uns daher sofort auf, die fremde Stadt zu erkunden. Neben den wunderschönen Häusern war der Eiffelturm natürlich beliebtestes Fotomotiv.

Die doch sehr anstrengende Wanderung durch Paris endete mit einer Bootstour auf der Seine, von der aus man nahezu alle Sehenswürdigkeiten betrachten konnte. Ein ständiger, aber sehr lästiger Begleiter war der Regen, der während des gesamten Aufenthalts selten von unserer Seite wich. Abends fielen wir dann alle erschöpft, aber glücklich in unsere französischen Betten.

Der nächste Tag begann mit einem sehr leckeren französischen Frühstück in dem zum Hotel gehörenden Cafe. Mit der Metro ging’s ins Zentrum, wo wir unter anderem Notre-Dame, den Louvre und den Place de la Concorde mit seinem über 2000 Jahre alten Obelisken besichtigten.

 

Nachmittags fuhren wir mit dem Bus in einen Miniaturpark, in dem alle Wahrzeichen und Sehenswürdigkeiten Frankreichs im Miniformat zu bestaunen waren. Höhepunkt dieses Tages war allerdings, wie sollte es auch anders sein, der Eiffelturm.

Obwohl wir vorher von Sacre-Coeur aus schon über die ganze Stadt hatten schauen können, war der Blick, der sich uns vom Wahrzeichen der Stadt aus bot einfach umwerfend. Dafür nimmt man gerne eine längere Wartezeit in Kauf.

Leider hieß es am nächsten Morgen schon wieder „Au Revoir, Paris“. Für den Vormittag war entweder ein Besuch im Louvre oder im Hôtel de Ville geplant und nachmittags besichtigten wir noch das jüdische Viertel „Marais“ mit seinen kleinen Gässchen und Boutiquen in der Nähe der Bastille. Um 15 Uhr traten wir dann vom Place de la Concorde aus den Weg nach Hause an.

Auch wenn das doch sehr herbstliche Wetter sich alle Mühe gegeben hat, uns der Aufenthalt ein wenig zu vermiesen, war die Fahrt ein voller Erfolg und hat bei jedem von uns tiefe und bleibende Eindrücke hinterlassen.

An dieser Stelle danken wir ganz herzlich unseren beiden Lehrerinnen, die uns die Angst vorm Metro fahren nahmen, uns drei schöne Tage bescherten und völlig unverkrampft und offen mit uns umgingen. Wir konnten uns sehr selbstständig in Paris bewegen, ohne das Gefühl zu haben, allein gelassen zu werden. Vielen Dank für die Mühe, die sie sich auch bezügliche der Organisation der Fahrt gemacht haben, da sie bereit waren ihr eigentlich freies Wochenende mit uns zu verbringen.

 

Bleibt nur noch zu sagen, dass viele sicherlich nicht zum letzten Mal in Paris gewesen sind, denn diese Stadt ist eindeutig mehr als einfach nur eine Stadt.
 
Mona Noé, Eph

 

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