Besuch der Kölner Synagoge mit dem Ev. Religionskurs der Jahrgangsstufe 10
Als wir an der Synagoge in der Roonstraße
ankamen (die zur ältesten Synagogengemeinde nördlich der Alpen
gehört), fiel uns sofort die ungeheure Gebäudegröße auf.

Nach vielen Sicherheitsvorkehrungen und nachdem alle
Männer eine Kopfbedeckung aufhatten, traten wir endlich in die recht
helle Eingangshalle ein. Wie wir später erfuhren, befinden sich in der
unteren Etage Einrichtungen wie Kindergarten, Restaurant und ein
kleines Museum. Die obere Etage ist die eigentliche Synagoge.

Für uns ist seltsam, dass es keine Orgel oder
vergleichbare Instrumente gibt (Das liegt daran, dass die Juden
aufgrund der Tempelzerstörung im Jahre 70 n. Chr. in Trauer leben.
Gesungen wird daher unter Anleitung des Vorsängers A-Capella). Ferner
erfuhren wir von Israel Meller, der uns in seiner sehr eigenen Art
durch die Synagoge führte, dass es keine vorgeschriebenen Baumuster für
Synagogen gibt. Der Gottesdienstraum war sehr hell und modern
eingerichtet und zwei kunstvolle Menora-Leuchter prägten das Bild.

Im Dialog mit Herrn Meller erfuhren wir einiges über
die Geschichte der Synagoge, der Juden in Köln und vieles mehr. Uns hat
der Ausflug unter der Leitung von Herrn Joswig sehr gefallen. Wir haben
viel Interessantes erfahren, was uns teilweise überrascht hat.
Simone Hesse und Sven Stephan
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