„Die Schule an der Brücke“
Nicht nur im SGS stehen immer wieder Renovierungs- und Umbauarbeiten
an, sondern auch vor unserer Schule finden umfangreiche, das Bild des
Stadtkerns verändernde bauliche Eingriffe statt: Die Straßenbrücke der
B 265, die fast zeitgleich mit unserem heutigen Schulgebäude erbaut
wurde, wird neu errichtet. Dies ist für uns Anlass, mit einigen
alten Ansichtskarten an den mit dem Teilabriss beendeten, über
50jährigen Zustand zu erinnern und ein wenig darüber hinaus zurück zu
blicken.
Eigentlich liegt das SGS an zwei Brücken über die Olef: - an der „alten“, die bis 1891 zu einem der beiden Stadttore führte, und - der neuen, mit der Umgehungsstraße 1950-53/54 erbauten.
„Unsere“ Olefbrücke vor dem Abriss

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Vor dem Zweiten Weltkrieg verlief die Führung der Schleidener
Durchgangsstraße völlig anders als heute: Der Verkehr in Richtung
Hellenthal wurde durch die Innenstadt geleitet und überquerte mittels
der Brücke am ehemaligen Rathaus (1954-72) die Olef. Auf dem Driesch
(heutiger Parkplatz) befand sich das 1929 fertig gestellte
Gymnasialgebäude, von dem heute lediglich der Turm der Turnhalle von
1931 erhalten ist.

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(Abb. aus: Ruth Schmitz-Ehmke und Barbara Fischer
(Hrg.): Stadt Schleiden. Die Bau- und Kunstdenkmäler des Kreises
Euskirchen, Berlin 1996.)
Blick auf die Situation am Driesch vor dem II. Weltkrieg. Auf der linken Seite der Olef (vom Flussverlauf her rechts) befindet sich heute das SGS. Im Hintergrund die einzige Bücke, die bis 1953 vom Schleidener Stadtkern her über die Olef führte.

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Die alte zweibogige Olefbrücke am (späteren) Rathaus mit
Kopfsteinpflaster und gusseisernem Geländer. Sie wurde am 3.3.1945 von
deutschen Pionieren gesprengt.

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Eine Gegenüberstellung der alten Vorkriegs- mit der nach 1945 neu
erbauten Olefbrücke verdeutlicht den gewandelten architektonischen
Geschmack…

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Die Schleidener Innenstadt Mitte der 1950er Jahre mit den Neubauten des Gymnasiums sowie den beiden neuen Olefbrücken.

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