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| Erfolgreiche Teilnahme bei "Jugend forscht - 2009" |
Christopher Krah vom Städt. Gymnasium Schleiden belegt beim Wettbewerb „Jugend forscht“ den 2. Platz mit dem Thema „Verbesserung von Authentifizierungsvorgängen an Geldautomaten“
Über 60 Kinder und Jugendliche stellten am Freitag, den 13. Februar, beim Regionalwettbewerb von "Jugend forscht" im Forschungszentrum Jülich ihre Lösungsansätze zu kniffligen Alltagsproblemen und Wissenschaftsfragen vor und verwandelten für einige Stunden das Foyer des Großen Hörsaals des Forschungszentrums Jülich in ein Forschungslabor der eigenen Art. Die 37 Arbeiten unterschiedlicher Altersgruppen beschäftigten sich mit vielfältigen Themen aus den Bereichen Biologie, Chemie, Physik, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik und Technik.
Christopher untersuchte in seiner Arbeit im Bereich Mathematik/Informatik das Thema Sicherheit an Geldautomaten. Ihn ärgerte, dass Banken zu wenig gegen das Ausspähen von PIN-Nummern der Scheckkarten tun, dass Sicherheitsvorkehrungen dafür zu teuer seien. Also wählte er einen anderen Ansatz und überlegte sich eine neue PIN-Nummern-Berechnung, die nicht fest vorgegeben ist wie die bisherige vierstellige Zahl sondern jedes Mal nach einem festen Muster aus einer Matrix von Zufallszahlen vom Kunden neu berechnet werden muss. Dabei braucht der Kunde z.B. nur einfache Additionen vorzunehmen und erhält so seine PIN-Nummer, die nur einmalig gültig ist. Jemand, der diese Nummer ausspähen wollte, müsste mehrere Nummerneingaben des Bankkunden beobachten, um den zugrunde liegenden Algorithmus berechnen zu können.
Am 13. Februar war es nach der wochenlangen Arbeit so weit. Schon morgens um 8.00 Uhr trafen Christopher und Herr Erben-Floeth als Begleiter im Forschungszentrum ein. Der Aufbau des Standes mit Plakaten und einem Laptop zur Demonstration des Verfahrens konnte beginnen. Nach einer Begrüßung durch den stellvertretenden Vorsitzenden des Forschungszentrums wurden die Arbeiten ab 10.00 Uhr von den Juroren besichtigt.
Jetzt galt es, den Fachleuten Rede und Antwort zu stehen und die Jury von der Idee und Arbeit zu überzeugen, denn immerhin gab es einige Mitbewerber in dieser Kategorie. Nach dem Mittagessen und der Besichtigung des Supercomputers des Forschungszentrums konnten alle Wettbewerbsteilnehmer und auch die Öffentlichkeit alle Arbeiten besichtigen und sich von der Qualität der Leistungen und dem Einsatz der Schüler und Schülerinnen überzeugen. Christopher bekam viel Lob für seine Idee und Umsetzung, ihm wurde sogar geraten, die Idee zum Patent anzumelden.
Bei der Siegerehrung um 16.00 Uhr belegte Christopher dann mit seiner Arbeit den 2. Platz und erhielt einen Geldpreis. Die Jury befand seinen Ansatz als zu kompliziert und nicht alltagstauglich. Aber die Zukunft wird zeigen, ob sich ein Verfahren, wie es Christoph konzipiert hat, nicht doch aus Gründen der Sicherheit durchsetzen kann. Der 1. Platz ging an eine Gruppe von Schülern des Viktoria-Gymnasiums aus Aachen, die sich mit der Wegeoptimierung im Schulgebäude befasst hatte.
Müde vom langen Tag waren wir um 19.00 Uhr wieder in der Eifel und Christoph stellte fest: „Im nächsten Jahr nehme ich mit einer neuen Arbeit wieder am Wettbewerb Jugend forscht teil!“ |
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