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Das Selbstlernzentrum ist in Betrieb!

Nach relativ kurzer Planungs- und Umbauzeit (insgesamt ca. 10 Monate) konnte am Ende des Schuljahres das neue Selbstlernzentrum an unserem Gymnasium vorgestellt werden.

Ralf Hergarten, Bürgermeister von Schleiden, und sein Kämmerer, Herbert Radermacher, konnten sich davon überzeugen, dass sich der finanzielle und personelle Einsatz des Stadt bzw. des Bauhofs für die Sanierungsarbeiten in der ehemaligen Lehrerbibliothek gelohnt haben. Diese hatte ihre Funktion weitgehend verloren, da seit Jahren kaum öffentliche Mittel zur Verfügung stehen, um in der Schule die Fachliteratur für die Lehrerhand in angemessenem Umfang zu beschaffen und auf dem aktuellen Stand zu halten. Die Umwidmung des Raumes schien also nur sinnvoll.
Franziska Wawer, die Vorsitzende des Fördervereins Sleidania, der die Ausstattung des Selbstlernzentrums mit PCs aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden finanziert hat, war sichtlich angetan von der hellen und ansprechenden Arbeitsumgebung, die den Schülerinnen und Schülern ab dem kommenden Schuljahr zur Verfügung stehen wird.

In dem ca. 150 qm großen Raum stehen derzeit neben den bislang installierten 8 Computer-/Internetarbeitsplätzen auch weitere 20 Arbeitsplätze zur Verfügung, an denen zunächst die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe, langfristig aber auch die Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I in Ruhe Unterrichtsvor/nachbereitungen treffen, sich auf Klausuren vorbereiten oder auch Facharbeiten schreiben können.

Dazu sollen neben den PCs, mit denen die Recherchemöglichkeiten des Internet genutzt werden können, auf denen aber langfristig auch Lernprogramme installiert werden sollen, auch Fachbücher, Lexika und Fachzeitschriften zur Verfügung stehen, die z. T. aus den älteren Beständen der ehemaligen Lehrerbibliothek zusammengestellt werden können, zu einem großen Teil aber nach und nach - abhängig von den finanziellen Möglichkeiten - aktualisiert bzw. dem Nutzungszweck entsprechend neu beschafft werden müssen. Hieraus ergibt sich auch in den nächsten Jahren sicherlich noch ein erheblicher Bedarf an Geldmitteln, den der in die  Umsetzung der Idee des Selbstlernzentrums besonders intensiv eingebundene Oberstufenkoordinator, Frajo Erben-Floeth, auf sicherlich weitere 10.000 Euro bezifferte.
Langfristig ist darüber hinaus daran gedacht, die Zahl der Bildschirmarbeitsplätze, der wachsenden Schülerzahl der Schule und der durch die Umstellung auf das Abitur nach Klasse 12 veränderten Stundentafel entsprechend, auf 16 zu erhöhen.

In der nächsten Zeit wird es nun darum gehen, die noch brauchbaren Bestände an Fachliteratur zu sichten und zu katalogisieren, damit das Selbstlernzentrum seiner Funktion als Präsenzbibliothek gerecht werden kann, eine Arbeit, die ohne den engagierten Einsatz der Lehrkräfte, die schon bei der geordneten Auflösung der Lehrerbibliothek zusätzlich gefordert waren, nicht zu realisieren wäre.

Die Schulleitung machte deutlich, dass sich das Selbstlernzentrum entwickeln werde und sich aus den im Laufe der Zeit zu erwartenden Erfahrungen ergeben müsse, wie die Arbeitsmöglichkeiten optimal gestaltet und den Schülerinnen und Schülern angeboten werden können. Insbesondere müssen Lösungen für das Aufsichtsproblem gefunden werden, da die Verdichtung der Stundentafel für die Lehrkräfte eine durchgehende Betreuung des Selbstlernzentrums erschwert bzw. unmöglich macht.

Um die angestrebte Öffnung des Selbstlernzentrums in der Zeit von 8:00 bis 15:00 Uhr realisieren zu können ist also sicherlich eine Unterstützung durch Eltern und/oder andere Ehrenamtler notwendig.

In seiner Ansprache bei der Vorstellung des Selbstlernzentrums bedankte sich unser Schulleiter, Rolf Heesel, dem die Einrichtung des Selbstlernzentrums ein besonderes Anliegen war, bei allen, die an der Realisierung beteiligt waren, der Stadt, als dem Schulträger, dem Förderverein, dem Hausmeister, den Lehrerinnen und Lehrern und den Schülern, die tatkräftig mit angepackt hatten. Auch der von der Volksbank Nordeifel dem Förderverein im Frühjahr gespendete Betrag war bei der Finanzierung der Ausstattung sehr hilfreich. Ganz besonders bedankte sich Rolf Heesel bei Familie Kolvenbach, die den Förderverein durch eine besondere Spende in seinem Bemühen um das Selbstlernzentrum unterstützt hat.

Ohne die Unterstützung durch den Förderverein und die Spenden wäre die Einrichtung des Selbstlernzentrums nicht möglich gewesen.

Inzwischen zeigt sich, dass die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe das Selbstlernzentrum als Ort des ruhigen Arbeitens entdecken, annehmen und intensiv nutzen und sich auf selbständiges Lernen und selbständiges, fachliches Arbeiten einlassen, um so die heute notwendigen und  aller Orten  erwarteten Kompetenzforschritte zu machen.

Es zeigt sich: Der geleistete Aufwand hat sich gelohnt!



Die Presse berichtete:

Neues Lernzentrum, von G. Klinkhammer, Kölner Stadtanzeiger vom 22.06.07

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